Auf den Standort kommt es an
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Land fördert die „Revitalisierung“ des ehemaligen Raffineriegeländes in Völklingen
Der Minister für Wirtschaft und Wissenschaft Joachim Rippel hat der Stadt Völklingen einen Zuwendungsbetrag in Höhe von knapp einer dreiviertel Million Euro bewilligt. Die Mittel werden von der Stadt für die Revitalisierung des „ehemaligen Raffineriegeländes“ (Gewerbepark – Ost) im Stadtteil Fürstenhausen verwendet.
„Mit der Finanzspritze für die Revitalisierung des ehemaligen Raffineriegeländes dokumentiert die Landesregierung, dass sie der Sanierung von brachliegenden Flächen einen hohen Stellenwert einräumt. Wir werden auch weiterhin - sofern es sinnvoll und möglich ist – auf die Revitalisierung von bereits genutzten Flächen unser besonderes Augenmerk richten“, sagte Minister Rippel.

Damit wird auch der Forderung nach einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen Rechnung getragen.

Die Maßnahmen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der gewerblichen Infrastruktur von Völklingen, schaffen die Voraussetzung dafür, dass verkehrsgünstig gelegene Flächen zu vertretbaren Konditionen durch die Stadt angeboten werden können und tragen damit vor allem auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.

Die Stadt Völklingen hatte von der Ruhrkohle AG einen großen Teil des Geländes der ehemaligen Saarland-Raffinerie erworben. Die Stadt revitalisiert das Gelände, damit sich dort Betriebe ansiedeln können. Dafür musste die Deutsche Steinkohle AG zusichern, dass sie eine Sanierung des Geländes durchführen wird. Dem ist die Steinkohle AG nachgekommen, die Sanierungsarbeiten sind zwischenzeitlich weitgehend abgeschlossen.

Parallel dazu hat die Stadt Völklingen mit den Erschließungsinvestitionen begonnen. Der Stadt ist es mittlerweile schon gelungen, mehrere Betriebe auf der Fläche anzusiedeln und es ist sicher zu erwarten, dass dies erst der Beginn ist und weitere Ansiedlungen folgen werden.

An den Kosten der Maßnahme beteiligen sich die EU und das Land zu einem Anteil von 70 Prozent. Des Weiteren leistet die Ruhrkohle AG einen Finanzierungsbeitrag. Mit der nunmehr bewilligten Finanzierungsrate addieren sich die Hilfen des Landes und der EU auf insgesamt fast vier Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft vom 09.09.2008




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